Bis zum Ende des laufenden Monats März 2024 sucht die Initiative „Cinema Nova“ in Brüssel 794.000 €, um weiter bestehen zu können. Es sieht danach aus, dass die Initiatoren ihre Kampagne jetzt bis Ende Juni weiterlaufen lassen zu können. Man wolle weiteren Menschen die Möglichkeit geben, hier zu investieren: „Das sind lebensrettende Mittel!“
Crowdfunding: Das Brüsseler "Cinema Nova" ist auf dem besten Weg, bald selbst verwaltet zu werden
Bisher (Montag, 4. März) sind hier 776.850 € zusammengekommen, doch um die benötigten 794.000 € zusammen zu bekommen, braucht es noch Leute, die (sich) hier finanziell investieren. Dieses Budget ist notwendig, damit das traditionsreiche alternative Kino in der Arenbergstraat in Brüssel tatsächlich in Eigenverwaltung weiter betrieben werden kann.
„Wir haben noch nicht alles zusammen, doch wir zweifeln nicht daran, dass wir die Erbpacht selbst übernehmen können“, so Marie-Eve Cosemans von der Initiative des Crowdfundings gegenüber der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ. Ende März läuft der aktuelle Erbpachtvertrag aus.
Seit Januar läuft die Kampagne auf vollen Touren und zahlreiche Interessenten zeichnen für die Geldsammelaktion, so Cosemans: „Inzwischen greift ein Schneeballeffekt und die Leute begreifen, dass wir vollständig ehrenamtlich funktionieren. Einige Regisseure haben Kampagne-Filmchen gedreht und diese über die sozialen Medien verbreitet.“
Mehr Geld nötig
Aber, die Werbekosten für die Crowdfunding-Aktion waren höher als erwartet und es muss ein neuer Heizkessel für das altehrwürdige Kino her, der einiges kosten wird: „Wir brauchen 50.000 € mehr als ursprünglich veranschlagt.“
Anteile kosten mindestens 50 € doch es kann auch für 1.000 € gezeichnet werden. Unter den Initiatoren ist auch der Brüsseler Regisseur Jaco Van Dormael („Toto der Held“, „Am achten Tag“, „Mr. Nobody“, „Das brandneue Testament“).
