Ein Appartementgebäude am Zeedijk im Küstenbadeort Blankenberge ist unbewohnbar, nach dem am Montag ein gravierender Fehler bei Abrissarbeiten passierte. Ein Bauunternehmer richtete schwere Beschädigungen an der Rückwand des Flatgebäudes an, als er das Nachbarhaus abriss. Mehrere Flats sind dadurch unbewohnbar geworden. Offenbar lehnte das Appartementgebäude statisch gesehen, an dem jetzt abgerissenen Wohnhaus - eine früher übliche Baupraxis, die heute nicht mehr zugelassen ist.
Blankenberge: Bauunternehmer reißt fast eine Rückwand eines Appartementhauses mit ab
Ein Gebäude mit mehreren Flats und Wohnungen an der Ecke Zeedijk und Verstraetehelling in Blankenberge ist an der Rückseite bei Abrissarbeiten am benachbarten Haus schwer beschädigt worden.
Offenbar beschädigte der Bauunternehmer die Rückwand des Gebäudes aufgrund eines Baufehlers in der Vergangenheit.
Beim Bau des Appartementhauses wohl darauf verzichtet, eine zweite Wand einzuziehen und so trennte nur die Wand des jetzt abgerissenen Altbaus die beiden Gebäude.
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Zuerst wurde befürchtet, dass die gesamte Rückwand einstürzen würde, doch das geschah zum Glück nicht, doch das Gebäude ist zunächst für unbewohnbar erklärt worden.
In der beschädigten Rückwand sind jetzt Löcher und Risse zu sehen und einige Zimmer stehen völlig frei. Der Bauunternehmer wird die Wand jetzt stützen und abdichten, damit Wind und Regen keine Schäden in den Appartements anrichten können.
Bei den beschädigten Wohnungen handelt es sich in den meisten Fällen um Ferien- oder Zweitwohnungen. Für zwei ständige Bewohner sucht die Gemeinde Blankenberge jetzt ein Unterkommen.
Neue Erkenntnisse
Inzwischen wurde deutlich, dass das schwer beschädigte Appartementgebäude statisch gesehen an dem älteren und jetzt abgerissenen Nachbarhaus lehnte. Beide Gebäude seien quasi miteinander verschachtelt gewesen. Dies war früher offenbar eine gängige Baupraxis, die heute nicht mehr zugelassen ist.
Das zehnstöckige Appartementgebäude war zudem nur mit einer Zwischenwand von dem vierstöckigen Altbau getrennt. Auch dies sorgte für die schweren Schäden im Zuge des Abrisses des Nachbarhauses.
Inzwischen ist das Gebäude mit seinen 22 Wohnungen für unbewohnbar erklärt worden, nach dem die Statik von Fachleuten aus dem Bauamt von Blankenberge begutachtet wurde.

