Der belgische Taxiverband FeBeT demonstrierte am Montagnachmittag am Nordbahnhof in Brüssel mit dutzenden Fahrzeugen gegen die Pläne der Regionalregierung, dass alle neuen Taxen ab 2025 emissionsfrei sein müssen, sprich dass ab dann hier nur noch E-Autos zugelassen werden.
Taxifahrer-Demo am Brüsseler Nordbahnhof gegen die Verpflichtung, auf E-Autos umrüsten zu müssen
Den Taxiunternehmen und den selbständigen Taxifahrern in der belgischen Hauptstadt passt es überhaupt nicht, dass ab 2025 nur noch Fahrzeuge zugelassen werden, die keine Schadstoffe mehr ausstoßen. Das bedeutet defacto, dass ab dann in Brüssel nur noch elektrische Taxen zugelassen werden.
Dies, so der belgische Taxiverband FeBeT, bedeutet, dass die Anschaffung von Neufahrzeugen ungleich teurer wird.
Doch die Taxifahrer und -unternehmer in Brüssel haben noch ein weiteres Problem. Die Abgaben, die sie in Zukunft zu leisten haben, z.B. die Steuern, erhöhen sich in absehbarer Zeit auf das Doppelte bis auf das Dreifache.
Bei FeBeT fordert man diesbezüglich Gespräche mit der Brüsseler Regionalregierung, doch dort ist ein entsprechendes Treffen bisher noch nicht angesetzt worden.
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Ein Unternehmen prescht hier vor
Das Brüsseler Taxiunternehmen Taxis Verts, dass hier rund 1.000 Fahrer einsetzt, will in dieser Frage eine Vorreiterrolle einnehmen. Taxis Verts arbeitet dazu eng mit dem französischen Ladestations-Betreiber Electra zusammen, der in und rund um die belgische Hauptstadt herum schnelle Ladestationen aufbaut.
Seit Oktober 2023 hat das Unternehmen mehrere neue Stationen aufgebaut. Bald sollen es 18 solcher Stationen sein, die jeweils 4 bis 6 Ladestecker aufweisen.
