Vom Brüsseler Militärflughafen Melsbroeck aus ist am Montagvormittag ein Transportflugzeug der belgischen Luftwaffe mit Hilfsgütern an Bord in Richtung Nahost geflogen. Die Maschine fliegt zunächst nach Jordanien. Später werden diese Hilfsgüter über dem Gazastreifen abgeworfen, um die Menschen, die dort im Konflikt zwischen Hamas und Israel überleben müssen, zu unterstützen.
Militär-Transportflugzeug mit Hilfsgütern aus Belgien für Gaza auf dem Weg nach Jordanien
Das militärische Transportflugzeug der belgischen Luftwaffe hat insgesamt 10 Tonnen Hilfsgüter an Bord, worunter in erster Linie Hygienepakete sind aber auch Lebensmittel. Die Aktion wird von der schnellen Eingreiftruppe für Hilfeleistungen, B-Fast, koordiniert.
Ziel ist, diese Hilfsgüter mit der Unterstützung Jordaniens in den kommenden Tagen - vielleicht ab Mittwoch, wie aus dem Verteidigungsministerium verlautete - über akuten Krisengebieten in Gaza abzuwerfen.
Jordanien wird versuchen, mit Israel Momente abzusprechen, wann die Hilfsgüter zwischen den Kampfhandlungen (sprich den Bombardierungen von vermutlichen Stellungen der islamistischen Terrorgruppe Hamas) abgeworfen werden können.
Die Aktion ist nicht ganz ungefährlich. Gefährlich ist auch das Abwerfen von Hilfspaketen aus der Luft in dichtbesiedelten Gebieten.
Bei der Maschine handelt es sich um eines der neuen belgischen Transportflugzeuge vom Typ Airbus A400M. Zum ersten Mal setzt die hiesige Luftwaffe eine solche Maschine für Hilfsflüge ein. Eigentlich wäre es einfacher, Hilfsgüter mit Lastwagen ins Krisengebiet zu bringen, doch Israel lässt nur wenige solche Lieferungen durch.
