Das Banad-Festival setzt sich zum Ziel, das Kulturerbe rund um Art-Deco und Art-Nouveau in Brüssel sichtbar zu gestalten. Auf dem Programm stehen Besuche in Häusern und Wohnungen, die sonst für die Öffentlichkeit nicht offen sind, sowie Lesungen, Themenwanderungen und Vorträge. Unter den in diesem Jahr zu erlebenden Gebäuden sind einige Perlen, die bisher noch nicht zu sehen waren.
Das 8. Banad-Festival in Brüssel widmet sich wieder Art-Deco und Nouveau
Auf dem Programm des 8. Banad-Festivals, das sich über drei Wochenenden erstreckt, stehen einige „Essentials“, also Gebäude, die man in seinem Leben mindestens einmal gesehen haben muss. Doch es sind auch „Classics“ darunter, Art-Deco- oder Art-Nouveau-Gebäude, die immer zu besuchen sind (öffentliche Gebäude und Einrichtungen, Schulen, Museen…). „New“ nennen die Veranstalter Gebäude oder Wohnungen, die bisher noch nie zugänglich waren, zumindest nicht im Rahmen dieses Architektur-Festivals. Und „Previously New“ werden Locations genannt, die ab und zu mal zu besichtigen waren und die jetzt wieder einmal dabei sind.
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Zu den Perlen dieser Ausgabe gehören die Wohnungen Roosenboom, Danckaert und Van den Broeck, die noch nie für Banad ihre Türen und Tore öffneten. Zu den „Essentials“ und den „Classics“ gehören dieses Jahr die Herrenhäuser (auch Hotel genannt) Solvay, Tassel, Otlet, Hallet und Cohn-Donnay oder auch das Maison Saint-Cyr, das Haus Cauchie, die Villa Empain, das Résidence Palace, das Old England, sowie die früheren Ateliers des Glasbläsers Colpaert und einige Kirchen.
Die Ausgabe des Banad-Festivals 2024 wird vom Team Explore.Brussels betreut und bietet etwa je zur Hälfte Art Deco und Art Nouveau. Insgesamt können knapp 60 Wohnungen, Häuser und Gebäude besucht und besichtigt werden. Darunter sind alleine 12 Gebäude des Architekten Victor Horta. Doch auch andere Meister ihrer Fächer werden dieses Jahr berücksichtigt: Maxime Brunfaut, Antoine Courtens, Jean-Baptiste Dewin, Joseph Diongre, Paul Hamesse, Paul Hankar, Michel Polak, Paul Saintenoy sowie Gustave Strauven und dessen Bruder Félix.
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Die Besuche werden in mehreren Sprachen angeboten und sind, wo möglich, inklusiv organisiert. Das bedeutet, dass auch Möglichkeiten für anderssprachige Mitbürger, für Menschen mit mangelnden Schreib- und Lesefähigkeiten oder nur geringfügiger Ausbildung, sowie für Menschen mit visuellen, auditiven oder mentalen Einschränkungen.
Banad Festival 2024, 9. & 10., 16. & 17. sowie 23. & 24. März 2024. Mehr Info bietet die Webseite des Veranstalters www.banad.brussels
