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Nicht jeder hat im Supermarkt viel zu lachen
Inland
Wirtschaft

Hohe Lebensmittelpreise sorgen in Belgien für Inflation von 3,2 Prozent

Die Inflation, also die Rate, mit der die Lebenshaltungskosten steigen, ist nach Angaben der belgischen Statistikbehörde Statbel im Februar auf 3,2 Prozent gestiegen. Die Zahl liegt höher als erwartet. Im vergangenen Monat lag die Inflation noch bei 1,75 Prozent.

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Die höhere Inflationsrate lässt sich zum Teil dadurch erklären, dass sich die höheren Löhne – eine Folge der 2022 sehr stark gestiegenen Energiepreise - erst jetzt in höheren Einzelhandelspreisen niederschlagen.  Auch der durch die sinkenden Energiepreise verursachte Abwärtsdruck auf die Inflation ist inzwischen verpufft.

Nach einem siebenmonatigen Rückgang begann die Inflation im vergangenen November wieder zu steigen, nachdem sie im Oktober 2023 einen Tiefstand von 0,36 % erreicht hatte.

Lebensmittel scheinen nach wie vor der größte "Übeltäter" zu sein. Die Inflation für Lebensmittel und alkoholische Getränke ist zwar im 11. Monat in Folge gesunken und lag im Februar bei 4,65 Prozent, gegenüber 6,58 Prozent im Januar. Im März letzten Jahres lag sie noch bei über 17 Prozent. Dennoch ist die Lebensmittelinflation weiterhin deutlich höher als die Gesamtinflation.

Das Planungsamt der Regierung hatte für diesen Monat eine Inflation von 2,8 Prozent erwartet. Die tatsächliche Zahl liegt um 0,4 Prozent höher. "Das Planungsbüro hatte erst für April mit einer Inflation von über 3 Prozent gerechnet", sagt der Wirtschaftswissenschaftler Stijn Baert.

Die Europäische Zentralbank strebt an, die Inflation bei etwa 2 Prozent zu halten. "Die Tatsache, dass wir noch deutlich über diesen 2 Prozent liegen, ist eine schlechte Nachricht".

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