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Inland
Wirtschaft

Beim Schokoladenhersteller Barry Callebaut in Belgien sollen 500 Stellen gestrichen werden

Der schweizerische Schokoladenproduzent Barry Callebaut plant den Abbau von bis zu 900 Arbeitsplätzen in Europa (und weltweit bis zu 2.500). Über 500 Stellen sollen dabei alleine an den belgischen Standorten des Unternehmens wegfallen. Nach Angaben der Gewerkschaften sei dazu bereits das sogenannte „Renault-Verfahren“ eingeleitet worden, ein belgisches Sozialverfahren bei Massenentlassungen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die betroffenen Standorte in Belgien sind Wieze bei Lebbeke in Ostflandern, die größte Schokoladenfabrik der Welt sowie die Werke in Lokeren ebenfalls in Ostflandern und in Halle in Flämisch-Brabant.

Die Gewerkschaften hoffen, möglichst viele der von Streichung betroffenen Arbeitsplätze retten zu können.

Die Ankündigung, so viele Stellen streichen zu können, sei völlig unerwartet erfolgt, so die Gewerkschaften, die Aktionen gegen das Vorhaben von Barry Callebaut ankündigten.

Hier heißt es z.B., dass die Produktionsmengen jährlich steigen würden und dass das Unternehmen zudem auch hohe Gewinne einfahren würde. 2023 stieg der Jahresgewinn bei Barry Callebaut um 20 %.

Aus Gewerkschaftskreisen verlautete, dass Barry Callebaut mit völlig veralteten Prinzipien arbeite, Probleme in den vergangenen Jahren nicht beachtet habe und mit „himmelschreiendem“ Amateurismus vorgehe. 

Auch die Mega-Schokoladenfabril in Wieze ist betroffen

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