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Annie findet eine Postkarte im Briefkasten, die sie vor 43 Jahren aus Österreich selbst ihren Eltern sendete

Annie Knockaert (Foto) aus As in der Provinz Limburg staunte nicht schlecht, als sie in ihren Briefkasten schaute. Sie fand dort eine Postkarte, die sie vor 43 Jahren aus dem Urlaub in Österreich ihren Eltern geschrieben hatte. Wo die Postkarte all die Jahre „verbracht“ hat, ist unklar. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

„Mama und Papa, sonnige Grüße aus Erpfendorf. Die ganze Nacht Regen bis München gehabt. In Österreich angekommen mit schönem Wetter, 25 Grad. Viele Küsse, Veerle, Marijke, Roger und Annie“. Dies schrieb Annie Knockaert 1980 auf eine Postkarte aus dem Österreichurlaub mit ihrer Familie ihren Eltern nach Hause.

Die Postkarte zeigt eine schöne österreichische Berglandschaft. Doch ihre Eltern haben diese Karte nicht bekommen. Sie sind inzwischen auch verstorben.

Doch plötzlich ist die Portkarte im Briefkasten und zwar nicht an der Adresse, an die sie gerichtet war, sondern an ihrer Adresse. Die Karte war mit einem Zettel des Briefträgers versehen, auf der zu lesen stand, dass dieser vernommen hat, dass Annies Eltern verstorben seien und dass sie, Annie, jetzt hier wohne. Mehr Informationen hat sie nicht dazu.

Es kommt selten vor, dass wir so alte Karten finden. Unsere Briefträger tun alles daran, um verlorene Briefe und Postkarten dem richtigen Empfänger zukommen zu lassen“

Post-Sprecherin Veerle Van Mierlo

Doch wo ist die Postkarte so lange geblieben? Bei der Post in Österreich? Bei der Post in Belgien? Bei Bpost, das ist die belgische Post, steht man ebenfalls vor einem Mysterium. Hier sucht eine eigene Abteilung nach vermisster Post oder nach Sendungen, bei denen die Adresse nicht stimmt oder nicht zu finden ist.

Bpost-Sprecherin Veerle Van Mierlo sagte, dass diese Postkarte wohl nicht über diese Abteilung gelaufen sei: „Das ist auch für uns ein Rätsel. Es kommt selten vor, dass wir so alte Karten finden. Unsere Briefträger tun alles daran, um verlorene Briefe und Postkarten dem richtigen Empfänger zukommen zu lassen.“

„Ich hänge an dieser Karte. Ich werde sie einrahmen und ihr einen schönen Platz in unserem Haus geben“, sagt Annie heute, die sehr ergriffen von dieser Geschichte ist, zumal ihre Eltern heute nicht mehr leben und dieses Ereignis nicht mehr erleben können.   

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