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Benoît van Innis und das Gedenkwerk für die Opfer der Anschläge auf Brüssel 2016

Der Künstler Benoît van Innis ist tot: Er schuf die Kachelwände in der Brüsseler U-Bahnstation Maalbeek

Am vergangenen Wochenende ist der Künstler und Cartoonist Benoît van Innis (Foto) gestorben. Der 63-Jährige erlag einer langen schweren Krankheit. Van Innis, der in Brügge zur Welt kam, ist einem breiten Publikum vor allem durch seine Arbeiten in der Brüsseler Metrostation Maalbeek bekannt. 

Andreas Kockartz
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Benoît van Innis fertigte als Cartoonist zahlreiche Zeichnungen und Karikaturen für Zeitungen und Zeitschriften in Belgien an und konnte später auch international arbeiten. Er zeichnete auch Cartoons und Cover für internationale Magazine, wie The New Yorker oder Paris Match.

Der eher minimalistisch arbeitende Künstler war aber auch als Maler und Architekt tätig und erbrachte Aufträge privater Natur aber auch für die öffentliche Hand. Er schuf Werke, die einerseits humorvoll waren, doch andererseits tauchten auch tragische und tragikomische Arbeiten auf. So gut wie immer wirken die Arbeiten von Van Innis poetisch.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Maalbeek

Ende der 1990er Jahre zog Van Innis nach Brüssel um und bekam hier den Auftrag, im Rahmen des Umbaus der Metrostation Maalbeek diese künstlerisch zu dekorieren. Er schuf ein Kunstwerk aus portugiesischen Kacheln, den sogenannten Azulejos, das 8 stilisierte Gesichter zeigt, die sich sowohl gegenseitig, als auch die Pendler beobachten.

Bei den islamistischen Terroranschlägen auf Brüssel am 22. März 2016, die auch Maalbeek trafen, wurden seine Kunstwerke kaum beschädigt. Nach den Anschlägen schuf  Benoît van Innis ein Gedenkwerk zur Erinnerung an die Opfer der Anschläge (Foto ganz oben). 

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