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Aufgebrachte Landwirte sorgten mit rund 900 Traktoren für Randale in Brüssel

Die Bauern sind an diesem Montag für die Demonstration anlässlich des Treffens der EU-Agrarminister mit rund 900 Traktoren nach Brüssel gekommen. Doch im Gegensatz zu einer ersten Demo Anfang Februar sorgen diese diesmal für schwere Probleme in der belgischen Hauptstadt. Sie durchbrachen mit ihren großen Traktoren auch Polizeisperren. Polizei und Feuerwehr waren im Dauereinsatz und mussten zeitweise mit großem Gerät aufwarten. Am Nachmittag zogen die ersten Bauern wieder ab und verließen die Hauptstadt. 

Andreas Kockartz
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Mit einigen Traktoren wurden am Montagvormittag Polizeisperren durchbrochen und viele Landwirte hielten sich nicht an die mit den Behörden im Vorfeld besprochenen Abmachungen. So wurden in der Wetstraat mehrere Feuer aus Strohballen, Straßenmobiliar und alten Reifen angezündet, die die Feuerwehr löschen musste.

Daneben bewarfen Landwirte Gebäude der Europäischen Union mit Eiern und sie besprühen Polizisten mit Korn. Die Polizei musste am Vormittag bereits mehrmals Wasserwerfer einsetzen.

Währenddessen besprachen die EU-Landwirtschaftsminister ein Papier, das den Bauern kurzfristig Perspektiven geben soll. Schon im März soll die Vorschrift, weniger landwirtschaftlich genutzte Flächen in Weide- oder Naturschutzland umzuwandeln, entschärft werden.

Im Laufe des Nachmittags zogen sich die ersten Landwirte zurück. Über die Proteste an sich wurde kaum in den Medien berichtet, denn die Krawalle waren derart hart, dass sich ihnen leider die gesamte Aufmerksamkeit widmete.      

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