Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) warnt vor starken Sturmböen an diesem Donnerstag. Sturm Louis sorgt für Windgeschwindigkeiten von 80 bis 110 km/h. Vor allem an der Nordseeküste kann es sehr stürmisch werden. In verschiedenen Landesteilen gilt die Sturmwarnung „Code Orange“ in den Abendstunden.
"Code Orange" in Belgien: Sturm Louis sorgt für Windböen von bis zu 110 km/h
In allen belgischen Provinzen gilt ab Donnerstagnachmittag 15 Uhr bis Freitagmorgen um 2 Uhr in der Frühe Warnstufe „Code Gelb“. Das bedeutet, dass lokal Windböen von bis zu bzw. über 100 km/h möglich sind.
An der Küste und in den Provinzen West- und Ostflandern, Hennegau, Wallonisch- und Flämisch-Brabant, Antwerpen und Limburg, sowie in der Brüsseler Hauptstadt-Region gilt „Code Orange“ zwischen 19 Uhr und 23 Uhr. Das KMI geht zu 65 % davon aus, dass Sturm Louis lokal Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h an den Tag legt.
In den Provinzen Namür und Luxemburg gilt am Donnerstag auch den ganzen Tag „Code Gelb“ für Regen. Das belgische Innenministerium schaltet die Notrufnummer 1722 für nicht-lebensbedrohliche Probleme durch den Sturm frei. Der Sturm kann also durchaus Schäden anrichten.
Auf der Nordsee wird am Abend schwerer Sturm erwartet mit Windstärke (Beaufort) 9 bis 10 erwartet.
Inzwischen wurden verschiedener Orts Parks und Friedhöfe geschlossen. Das ist seit Mittag der Fall in der gesamten Provinz Antwerpen und in Gent. In Brüssel sind ab Nachmittag zudem die Friedhöfe von Evere, Laken, Haren und Neder-Over-Heembeek geschlossen, sowie einige Parks in und am Rande der Stadt, z.B. der Zonien-Wald. Am Freitagmorgen sollen alle gesperrten Anlagen, wenn es die Wetterlage erlaubt, wieder geöffnet werden.
