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Belgien: Keine steuerlichen Vorteile für die neuen Staatsanleihen gewährt

Die belgische Bundesregierung hat beschlossen, dass es für den neuen Staatsbon mit einjähriger Laufzeit keine vergünstigte Quellensteuer geben wird. Das bedeutet, dass hier ein normaler Steuersatz von 30 % abgeführt werden muss.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das Kernkabinett der Regierung beschloss am Mittwochabend, dass es dieses Mal keinen niedrigen Steuersatz von 15 % auf die Staatsanleihen geben wird. Innerhalb der Koalition gab es da weit auseinandergehende Ansichten. 

Finanzminister Vincent Van Peteghem von den flämischen Christdemokraten CD&V hatte eine begünstigte Quellensteuer vorgeschlagen, doch Haushaltsstaatssekretärin Alexia Bertrand von den flämischen Liberalen Open VLD lehnte dies ab, wobei sie von Premierminister und Parteikollege Alexander De Croo unterstützt wurde (siehe nebenstehenden Beitrag.

Die staatliche belgische Schuldenagentur hatte im vergangenen Jahr Staatsanleihen mit einem reduzierten Quellensteuersatz von 15 % ausgegeben, was der Staatskasse rund 22 Mia. € einbrachte.

Dieses Mal werden die Gewinne sowohl für die Anleger, als auch für den Staat geringer ausfallen. Die Zeichnungsfrist für den neuen Staatsbon beginnt an diesem Donnerstag, 22. März. 

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