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Wissenschaftler aus Gent suchen 20.000 Teilnehmer für eine 20-jährigen Studie über das Altern 

In Gent steht eine einzigartige Studie kurz vor dem Start. Sie wird 20 Jahre dauern und bis zu 20.000 Personen beobachten. Die Teilnehmer, die mindesten 45 Jahre alt sein müssen, werden über einen bisher nie dagewesenen Zeitraum in ihrer Entwicklung überwacht. Die gesammelten Informationen sollen dazu beitragen, unser Gesundheitssystem auf die Alterung der Bevölkerung vorzubereiten.

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"Bis 2050 wird einer von drei Flamen 65 Jahre oder älter sein", erklärt Marthe De Boevre, Forscherin an der UGent. Diese groß angelegte Studie dürfte interessante Einblicke in die genetischen und umweltbedingten Faktoren liefern, die unsere Gesundheit beeinflussen.

Wenn die Forscher diese besser verstehen, werden sie in der Lage sein, Krankheiten besser vorherzusagen und Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie man gesund alt werden kann. Studien dieser Größenordnung sind in unserem Land neu, nur die Niederlande und das Vereinigte Königreich haben bereits ähnliche Initiativen gestartet.

Das Wissenschaftlerteam besteht aus Fachleuten der Uniklinik Gent (UZ Gent), der Universität Gent (UGent), der Stadt Gent und des Forschungszentrums Imec aus Leuven (dt.: Löwen). Insgesamt werden 400.000 Fragebögen ausgefüllt. Diese Daten werden mit 180.000 Blut-, Urin-, Haar-, Haut-, Stuhl- und Speichelproben kombiniert.

"Der technologische Fortschritt ermöglicht es uns, mehr und besser zu messen, aber die Analyse und Integration all dieser Daten zur Verbesserung der Pflege ist eine Herausforderung, der wir uns stellen wollen".

Die 20.000 Teilnehmer werden zu Beginn der Studie mindestens 45 Jahre alt sein und in der Umgebung von Gent leben. Die Forscher werden in Kürze mit den ersten 200 Teilnehmern beginnen, sind aber noch auf der Suche nach den restlichen 19.800. Die Personen, die zur Zielgruppe gehören, werden im nächsten Monat eine erläuternde Broschüre erhalten.

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