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Umwelt & Klima
Energie

Brussels Airport wird zusätzliche Solaranlagen in einem Umfang von 9 Fußballfeldern anlegen

Im Umfeld des Brüsseler Nationalflughafens in Zaventem (Flämisch-Brabant) werden tausende zusätzliche Sonnenpanelen aufgebaut. Diese sollen den in Eigenregie erwirtschafteten Energieanteil des Brussels Airport auf 9 % verdoppeln. Die Solaranlagen entstehen auf den Dächern der neuesten Gebäude am Frachtflughafen Brucargo.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Insgesamt sollen Sonnenpanelen auf einer Fläche von 65.000 m² entstehen, laut der Brüsseler Nachrichtenplattform der Umfang von 9 Fußballfeldern. Diese Solaranlagen sollen mittelfristig insgesamt 7.300 Megawattstunden Elektrizität, genauer „grünen Strom“ liefern, wie es beim Brussels Airport dazu heißt.

Das soll einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.100 Haushalten entsprechen. Nach eigenen Angaben soll der erste Strom aus den neuen Anlagen schon ab Juni fließen. In einer Pressemitteilung des Flughafens heißt es dazu: „Dadurch wird die eigene Energieversorgung von 4 % auf 9 % steigen.“

Die andere Hälfte des so produzierten „grünen Stroms“ wird Unternehmen geliefert, die am Brüsseler Cargo-Flughafen aktiv sind.

Die Brussels Airport Company will bis 2030 kein CO² mehr ausstoßen. Das soll der Fall bei den eigenen Gebäuden und bei der eigenen Infrastruktur der Fall sein. Dieses Vorhaben betrifft allerdings nicht den Schadstoffausstoß der in Zaventem landenden und startenden Flugzeuge.

Defacto ist der Flughafenbetreiber seit 2018 schon „CO²-neutral“. Das kommt durch Kompensationen mit der Unterstützung von grünen und klimafreundlichen Projekten an anderer Stelle und durch Emissionshandel.  

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