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Der flämische Schülerverband ruft das Bildungswesen dazu auf, mehr auf KI zu setzen

Der flämische Dachverband der Schülerkuppeln ruft die Schulen dazu auf, Künstliche Intelligenz (KI) zuzulassen und sogar als Hilfsmittel in den Klassen zu erlauben. In vielen Schulen im belgischen Bundesland Flandern sind intelligente Chatbots wie Chat GPT aktuell (noch) verboten.

Andreas Kockartz
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Die Schülerverbände in Flandern bezeichnen solche Verbote als überholt und aus eigenen Befragungen ist ersichtlich, so die Schülerkuppel, dass bis zu 45 % der flämischen Schülerinnen und Schüler längst mit KI arbeiten.

Jetzt ruft die flämische Schülerkuppel die Schulen dazu auf, endlich eine deutliche Vorgehensweise vorzulegen, aus der man entnehmen kann, was erlaubt in dieser Hinsicht ist und was verboten sein soll.

Lore Sleeckx vom flämischen Schülerverband stellt dazu gegenüber VRT NWS fest, dass die Schulkinder KI längst nicht mehr als Wundermittel nutzen, um die Hausaufgaben machen zu lassen: „Sie nutzen das viel eher als Hilfsmittel für Testfragen, für Grammatik oder um Zusammenfassungen zu erstellen. Und wir sehen dabei, dass die Schüler dafür sind, auch wenn Lehrer und Schulen eher zurückhaltend bleiben.“ 

Tabu? Nicht überall!

Oft sei KI in den Schulen ein Tabu, so Sleeckx weiter: „Man darf keinen Chatbot gebrauchen, doch wir beobachten, dass die Schulkinder mehr dazu lernen möchten, wie Künstliche Intelligenz eigentlich funktioniert. KI ist in der Gesellschaft angekommen und wird nicht mehr verschwinden, also sind wir besser darauf vorbereitet.“

Auch Lehrkräfte halten KI für eine eher gute Sache. Am Sint-Lievenscollege in Gent gehört KI zum Informatikunterricht. Allerdings stehen auch hier Fragen bezüglich des Einflusses von Künstlicher Intelligenz auf die Qualität des Unterrichts, z.B. bei Schreibaufträgen. 

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