Die belgische Bundespolizei hat im vergangenen Jahr rund 213 Mio. € an Geld von Kriminellen beschlagnahmen können. Dies wurde am Rande der Pressekonferenz zum Jahresbericht der föderalen Polizei in Brüssel bekannt. 2023 eröffnete diese Polizeieinheit rund 4.000 Dossiers.
Jahresbericht der belgischen Bundespolizei: Ein Viertel der Recherchen betrafen letztes Jahr Drogenfälle
Bundesjustizminister Paul Van Tigchelt (Open VLD), Eric Snoek, Hauptkommissar der Bundespolizei und Bundesinnenministerin Annelies Verlinden (CD&V) präsentierten am Donnerstagmorgen in Brüssel den Jahresbericht 2023 der belgischen föderalen Polizei (Video oben).
Von den etwa 4.000 Ermittlungen, die im vergangenen Jahr eingeleitet wurden, betrafen bzw. betreffen rund ein Viertel Drogenkriminalität. Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen bleibt die Hauptaufgabe der Bundespolizei, so die beiden Minister.
Letztes Jahr verhängte die Justiz in Belgien auf Basis von Ermittlungen der Bundespolizei über 4.700 Jahre Gefängnisstrafen, von denen die Hälfte der Haftstrafen auf Drogenkriminelle entfielen.
Inzwischen sind für die föderale Polizei rund 50.000 Mitarbeiter und Beamte beschäftigt. Noch nie konnte diese Behörde auf so viele Polizistinnen und Polizisten sowie Mittel zurückgreifen, so Innenministerin Verlinden.
