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Conference League: Was sagt Union-Trainer Blessin vor dem Spiel gegen Frankfurt?

Belgiens Tabellenführer Union Saint-Gilloise trifft am Donnerstagabend in Brüssel auf den deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Die Brüsseler kommen aus der Europa League. Die Frankfurter stehen derzeit auf Platz 6 in der Bundesliga. Union-Coach Alexander Blessin hält diesen Gegner für eine gute Mannschaft, doch sie würden in der letzten Zeit etwas unsicher.

Andreas Kockartz
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„Vielleicht können wir von dieser Unsicherheit profitieren“, so Blessin. Aber, „ich zweifle nicht an ihren Fähigkeiten.“ Union Saint-Gilloise nehme alle Wettbewerbe, in denen man vertreten ist, ernst, „doch der Club hält die belgische Liga für das Wichtigste. Das bleibt das Hauptziel.“

Betretungsverbot für Frankfurter Fans in Belgien

Eintracht Frankfurt setzt im Gastspiel bei Union Saint-Gilloise auch auf die Unterstützung der Fans. Für die gelten rund um die Partie scharfe Regeln. Anhängern des Fußball-Bundesligisten ist der Aufenthalt im gesamten Gebiet der Gemeinde Anderlecht, wo die Partie am Donnerstag stattfindet, von Mittwoch bis Freitagvormittag untersagt.

„Personen, die gegen diesen Erlass verstoßen, können bis zu 24 Stunden in polizeilichen Arrest genommen werden. Es ist nicht auszuschließen, dass das Betretungsverbot auch kurzfristig auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet wird“, teilte der Verein auf seiner Internetseite mit.

Wegen der strikten Vorgaben der Behörden ist den 1.200 Fans, die eine Eintrittskarte ergattern konnten, eine individuelle Anreise zum Stadion nicht gestattet. Für sie gibt es am Spieltag einen organisierten Transfer. Die Eintracht riet zudem dringend davon ab, ohne ein gültiges Ticket die Reise nach Belgien anzutreten. Schon bei der Anreise nach Brüssel mit dem Auto müssen die Eintracht-Anhänger einige Besonderheiten beachten. Hinter der deutschen Grenze dürfen sie nur zwei vorgegebene Rastplätze ansteuern.

Es ist nicht das erste Mal, dass Eintracht-Fans in Europa mit einem Betretungsverbot bestimmter Orte belegt werden. Zuvor hatte es dies bereits in Marseille und Neapel gegeben. In beiden Städten war es dennoch zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans gekommen.

(dpa)

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