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Technische oder technologische Fächer sind in Brüssels Sekundarschulen Mangelware

Hochschulen warnen: Brüssel bietet Jugendlichen zu wenig technische oder technologische Ausbildungen

Die Brüsseler Hauptstadt-Region soll mehr auf STAM-Ausbildungen (Science, Technology, Engineering, Mathematics) in den Bereichen Sekundar- und Hochschulwesen setzen. Dies fordern einige Brüsseler Hochschuleinrichtungen. Andernfalls droht Brüssel den Anschluss an die technologische Innovation zu verlieren. Hier gilt es auch, Imageprobleme abzubauen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Technische Fächer an den Sekundarschulen haben auch in der Brüsseler Region mit einem Imageproblem zu kämpfen. Deshalb ziehen Jugendliche eher eine entsprechende allgemeine Sekundarschulausbildung vor. Trotzdem wird die Technologie auch in der Gesellschaft in Brüssel immer wichtiger, wie die Nachrichtenplattform BRUZZ dazu schreibt.

Man solle nur einmal an die Künstliche Intelligenz denken, wie es dazu im Fachbereich Biotechnologie der Odisee-Hochschule heißt. Doch leider gibt es nicht ausreichend Ausbildungen in dieser Hinsicht in den Brüsseler Sekundarschulen, was dafür sorgt, dass Schulkinder, wenn sie sich für diese Richtung entscheiden, eher technische Bereiche in den Berufsschulen suchen.

Zudem, so die Kritik vieler Hochschulen in der Hauptstadt-Region, würden in wohlhabenderen Gegenden in Brüssel STEM-Ausbildungen kaum angeboten - wohl auch aufgrund mangelnder Infrastruktur und entsprechenden Angeboten, um auf technischer Ebene z.B. die Option „Duales Lernen“ in Erwägung zu ziehen.

Kaum Auswahl?

Im technischen Bereich stehen in Brüssel auch kaum Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, wenn man die Sekundarschule verlässt, so die Kritik: „In Flandern kann man nach der Mittelschule aus rund 30 technischen Ausbildungen auswählen. In Brüssel werden nur 8 entsprechende Ausbildungen angeboten. Ein zu beschränktes Ausbildungsangebot wirkt sich auf weniger Möglichkeiten für Brüsseler Jugendliche aus, um sich am Arbeitsmarkt zu positionieren.“

Zudem sollte man mit den traditionellen Rollmodellen aufhören und technische Ausbildungen auch Mädchen und jungen Frauen schmackhaft machen: „Wir brauchen ein breiteres und ansprechenderes STEM-Angebot für alle jungen Leute. Wenn wir die Zukunft vorbereiten wollen, dann fangen wir am besten sofort damit an.“  

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