In Gent (Ostflandern) müssen sich im Mai einige junge Frauen vor Gericht verantworten, die sich als Escort-Damen ausgaben und offenbar hunderte Männer über gefakte Profile um hohe Geldbeträge gebracht haben. Die Angeklagten waren zum Zeitpunkt der ihnen zur Last gelegten Vorgänge gerade einmal zwischen 18 und 19 Jahren alt und verdienten so „schnelles Geld“.
Prozess gegen junge Frauen, die sich als Escort-Damen ausgaben und Männer abzockten
13 junge Frauen aus Gent und Umbegung, die vor rund drei Jahren Männer mit falschen Profilen in den sozialen Medien um teilweise hohe Geldsummen gebracht haben, müssen sich im Mai vor Gericht verantworten.
Sie machten offenbar zehntausende Euro Beute und stehen wegen Betrug, Diebstahl und Bildung einer kriminellen Vereinigung vor Gericht.
Die Sache kam ans Licht, als ein Mann Anzeige erstattete, nach dem er 20.000 € verloren hatte. Im Mai stehen 13 angeklagte junge Frauen vor Gericht und 8 ihrer Opfer folgen dem Strafverfahren als Nebenkläger. Etwa ein Dutzend Männer reichten Anzeigen ein, doch nicht alle treten als Nebenkläger auf.
Eine der jungen Frauen konnte offenbar die anderen Mädchen aus ihrer Schule dazu überreden, hier mitzumachen. Sie luden Fotos von Frauen aus dem Internet herunter, um damit falsche Profile anzulegen.
Zu ihrer Verteidigung gaben sie an, das dies eigentlich als Witz geplant war, doch rasch flossen die „Gewinne“ und der Laden drehte auf vollen Touren. Wie hoch die Beute insgesamt war, kann derzeit noch nicht beziffert werden.
