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Belgiens Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder
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Politik

Belgiens Verteidigungsministerin Dedonder ruft dazu auf, sich bei der Armee als Reservist zu melden

Bundesverteidigungsministerin Ludivine Dedender (PS, Foto) lanciert einen Aufruf an die Bevölkerung, sich als Reservist bei der Armee zu registrieren. Am Mittwoch wurde dazu eine entsprechende Gesetzesanpassung angenommen, die es ermöglicht, dass sich ehemalige Soldaten und eben frühere Reservisten wieder melden können. Dedonder will mit ihrem Aufruf 1.050 Reservisten anziehen.

Andreas Kockartz
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„Mit dieser Rekrutierungskampagne 2024 bieten wir 2.500 offenstehende Stellen für Soldaten an, 460 Stellen für ziviles Personal aber auch 1.050 Stellen für Reservisten an. Das können auch studentische Reservisten sein“, so Ministerin Dedonder. Ihr Aufruf fällt nicht einfach so aus der Luft, denn spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine erweist sich, dass die Defensive in Europa nicht mehr so stabil ist, wie sie einmal war.

Russland Präsident Wladimir Putin stößt zu dem Drohungen in Richtung Europa aus und Belgiens Stabschef Admiral Michel Hofman warnte bereits vor einem möglichen russischen Angriff auf die Baltischen Staaten.

Aus diesem Grunde hat die frankophone Sozialistin Dedonder das Gesetz zum Einsatz einer Reserve in der belgischen Armee reformiert und der Verteidigungsausschuss der Ersten Kammer des belgischen Bundesparlaments hat dieser Anpassung zugestimmt: Die wichtigsten Punkte hierin sind:

  • Pensionierte Berufssoldaten können auf eigenen Wunsch in den Reservistenkader aufgenommen werden

  • Berufssoldaten, die die Armee verlassen, werden für einen Zeitraum von 10 Jahren in den Reservistenkader aufgenommen

  • Die Dauer des Wiedereintritts in die Armee als Reservist kann so lange verlängert worden, wie der Betreffende das Alter von 60 Jahren noch nicht erreicht hat

„Mit diesem Gesetz machen wir es für die Reservisten einfacher, sich im Rahmen ihrer individuellen Laufbahn unserem Departement anzuschließen. Die Reserve ist ein Pfeiler unseres Departements und diesen möchte ich weiter verstärken“, so die belgische Verteidigungsministerin. 

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