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Risikopatienten sollten gerade wieder Mundmasken aufsetzen

Mehr Atemwegserkrankungen: Belgiens Gesundheitsbehörden empfehlen wieder Mundmasken

In den belgischen Krankenhäusern wird aktuell eine deutlich ansteigende Zahl an Atemwegserkrankungen festgestellt. Darunter sind auffallend viele Grippeerkrankungen aber auch neue Covid-19-Fälle. Darum wird die Warnstufe auf diesem Gebiet auf Code Orange angehoben und Risikopatienten wird empfohlen, wieder Mundschutzmasken zu tragen, wenn sie an Orten sind, an denen viel los ist, z.B. im Nahverkehr oder in medizinischen Einrichtungen, wie Krankenhäusern.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die RMG (Risk Management Group) des belgischen Gesundheitswesens hat die Warnstufe für Atemwegserkrankungen auf Code Orange angesichts steigender Grippe- und anderer entsprechender Erkrankungen angehoben.

Somit gelten neben der Empfehlung, dass sich Risikopatienten besser wieder mit Mundmasken ausrüsten (am besten FFP2-Masken) auch Ratschläge die Basisregeln für Hygiene in solchen Fällen zu beachten: „Hände waschen, in ein Taschentuch niesen, gut lüften und im Krankheitsfall zu Hause bleiben.

Das betrifft besonders die sensibelsten Risikopatienten: Personen mit Herz- oder Gefäßleiden, Diabetiker, Krebskranke oder auch Patienten mit Lungenkrankheiten, sowie nicht zuletzt auch ältere Menschen über 65 Jahre.

Das RMG unterstreicht aber, dass es im Bereich Atemwegserkrankungen in jedem Winter eine Art Grippewelle gibt. Diese Grippeepidemie ist nur zeitlich akut und Code Orange werde wieder fallengelassen, wenn dies die Krankheitszahlen erlauben würden. 

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