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Inland
Wirtschaft

Noch vereinzelte Blockaden von Landwirten - Nicht überall sind die Supermarktregale wieder aufgefüllt

Auch zum Wochenbeginn gibt es noch lokale Protestaktionen und Blockaden von belgischen Landwirten. Doch die Aktionen sind viel kleiner als in der vergangenen Woche und es werden keine Vertriebszentren von Supermarktketten mehr blockiert. Doch bis alle Märkte in Belgien wieder mit Nachschub versorgt sind, kann es noch ein paar Tage dauern.

Andreas Kockartz
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Am Montagvormittag hatten Landwirte an drei Stellen die Grenze nach Frankreich blockiert. Das war der Fall an der E40 bei Adinkerke, an der E17 in Rekkem und am Grenzübergang einer Landstraße bei Poperinge. PKW wurden durchgelassen, doch Lastwagen mussten zum Teil weite Umwege nehmen. Am Nachmittag blockierten wallonische Landwirte den Grenzübergang an der E25 zwischen Lüttich und Maastricht in Richtung Niederlande. 

Die Landwirte wollen ihre Proteste und Blockaden nicht ganz aufgeben, womit sie ihre Anliegen weiter unterstreichen möchten. Sie wollen damit auch Druck auf die Politik ausüben, die bis zum 12. Februar mit konkreten Lösungsansätzen aufwarten soll, um weitere landesweite Proteste vermeiden zu können.  

Noch vereinzelt leere Supermarktregale

In einigen Supermärkten z.B. in Flandern sind noch nicht alle Regale in den Supermärkten und Großwarenhäusern nach den Blockaden der Vertriebszentren Ende letzter Woche wieder aufgefüllt. Die meisten Filialen werden in den kommenden zwei bis drei Tagen wieder mit Warennachschub versorgt.

Bei der Discounter-Kette Colruyt geht man davon aus, dass es mitunter bis zu 3 Wochen dauern wird, bis alles wieder normal läuft. Die entsprechende Logistikkette war doch gehörig unterbrochen, wie unsere Fotos unten zeigen. 

Colruyt Ledeberg
Aldi Hasselt
So sah es in einigen Delhaize-Filialen am Wochenende aus
Bei Lidl hielten sich die Probleme trotz des blockierten Vertriebszentrums in Genk in Grenzen

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