Der flämische Katastrophenfonds prüft derzeit rund 1.000 Anträge auf Unterstützung nach den Hochwasserschäden, die durch den heftigen und anhaltenden Regen Ende Dezember entstanden sind. Vor allem in der Provinz Westflandern standen seinerzeit viele Grundstücke und Acker unter Wasser und in zahlreichen Häusern waren die Keller oder das Erdgeschoss vollgelaufen.
Rund 1.000 Anträge nach dem Hochwasser an Weihnachten beim flämischen Katastrophenfonds eingegangen
Anträge auf Hilfe durch den Katastrophenfonds konnten im belgischen Bundesland Flandern bis zum 30. Januar eingereicht werden. Auf Basis dieser Anträge ermittelt der Katastrophenfonds, in welchen Gemeinden dieses Hochwasser als Katastrophe anerkannt werden kann.
Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) in Brüssel, die flämische Umweltbehörde und das wasserbaukundige Labor in Flandern werden die Anträge jetzt analysieren, wie Kris Verhasselt vom Katastrophenfonds gegenüber VRT NWS erklärte:
„Wir sind bereits proaktiv zu Werke gegangen. Die Meldungen, die uns in den vergangenen Wochen erreichten, haben wir den zuständigen Stellen bereits übermittelt. Diese konnten dadurch bereits vorbereitenden Arbeiten erledigen. Die definitiven Gutachten können also recht schnell erfolgen, hoffentlich noch im Laufe des Monats Februar.“
Auch die flämischen Landesbehörden müssen bis zum Frühjahr entschieden haben, ob sie das Weihnachts-Hochwasser und die entsprechenden Überschwemmungen als Katastrophe anerkennen.
