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De Croo "Ich hoffe, dass niemand etwas zerstört oder Gewalt anwendet"

Premier De Croo: EU-Ukraine-Sondergipfel abgeschlossen - "Brüssel gleicht einer belagerten Stadt"

Am Rande des EU-Sondergipfels zur Ukraine-Hilfe sagte Belgiens Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto), dass Brüssel einer belagerten Stadt gleiche. Der flämische Liberale warnte davor, dass die Bauernproteste mit ihren Blockaden die Versorgung des Landes in Gefahr bringen könnten.

Andreas Kockartz
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Gegenüber VRT NWS sagte Premier De Croo, dass er die Bereitschaft zu protestieren durchaus verstehe, „doch die Landwirte sollten dafür sorgen, dass sie die Unterstützung, die sie in der Bevölkerung genießen, nicht verlieren. Macht es denen, die zur Arbeit gehen wollen oder die ihre Kinder zur Schule bringen müssen, nicht so schwer. Die haben nichts damit zu tun.“

De Croo meinte zudem, dass man durch die Blockaden von Logistikzentren der Supermärkte die Versorgung der Bevölkerung nicht erschweren sollte: „Das ist nicht der richtige Weg!“

Der belgische Premierminister will noch am Donnerstag wieder mit den Landwirten sprechen: „Wir machen Fortschritte mit Gesprächen und nicht mit Blockaden. Ich hoffe, dass niemand etwas zerstört oder Gewalt anwendet.“

(Video in niederländischer Sprache – Lesen Sie bitte unter dem Video weiter)

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Die EU beschließt weitere Hilfe für die Ukraine

Die Ukraine wird weitere Milliarden Euro an Finanzhilfe von der Europäischen Union erhalten. Dies beschlossen die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag bei ihrem Sondergipfel. Ungarns Regierungschef Victor Orban hat seinen Widerstand dagegen aufgegeben.

EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte, dass die Ukraine bis Ende 2027 nach und nach ein finanzielle Unterstützung in Höhe von 50 Mia. € bekommen wird. Ob die Union gegenüber Orban Zugeständnisse machen musste, ist unklar, doch aus gut unterrichteten Quellen ist zu vernehmen, dass dies nicht der Fall sein soll. Im Dezember hatte der ungarische Regierungschef noch sein Veto gegen weitere Hilfen für die Ukraine eingelegt. 

EU-Spitzenkräfte: 50 Mia. € für die Ukraine freigemacht

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