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Neu ab dem 1. Februar: Die Bahn wird teurer und Jugendliche können gratis zum Psychologen

An diesem 1. Februar 2024 erhöht die belgische Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB ihre Tarife und ab diesem Stichtag können junge Leute bis zum Alter von 23 Jahren von einigen kostenlosen Konsultationen beim Psychiater profitieren. Anwälten wird ermöglicht, laufende Ermittlungen online zu verfolgen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Teurere Bahntarife

Wie jedes Jahr erhöht die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB auch in diesem Jahr am 1. Februar ihre Tarife. Nach der deutlichen Anhebung der Fahrpreise und Abos im Februar 2023 (um durchschnittlich 9 %) schlägt die Bahn dieses Jahr um weitere 5,9 % auf. Das betrifft in erster Linie Standardfahrkarten – auch Senior und Youth Multi), Abos und Mehrfahrten-Tickets (die sogenannten Multi-Tickets). Unverändert bleibt der City Pass in den Großstädten Antwerpen, Gent, Charleroi und Lüttich sowie der Fahrradzuschlag.

Kostenlose psychologische Hilfe für Jugendliche

Kostenlose psychologische Hilfe und Begleitung für Kinder und junge Leute bis 23 Jahre wird ab Februar 2024 möglich und zwar für bis zu 20 Gespräche mit Fachleuten (ausgebildete klinische Psychologen oder Pädagogen und auch mit Diätberatern). Dies ist Teil einer Übereinkunft zwischen dem Krankenkassenverband LIKIV und einem Netzwerk aus 32 Einrichtungen, die sich mit geistiger Gesundheit befassen.

Anwälte bekommen digital Einblick in laufende gerichtliche Ermittlungen

Anwälte in Belgien können ab jetzt laufende Gerichtsakten und -ermittlungen digital via Just-on-Web einsehen. Das ist die App der belgischen Justizbehörden. Bisher war dies nur bei abgeschlossenen Ermittlungen möglich. Die Anwaltskammern forderten dies schon lange. Bisher war nur möglich, laufende Dossiers physisch bei den Gerichten zu konsultieren. Allerdings, so das Bundesjustizministerium, sind noch nicht alle Gerichtsbezirke soweit, dass laufende Dossiers digital konsultiert werden können. Hier braucht die Digitalisierung noch ihre Zeit…

Handy am Steuer wird in Limburg strenger geahndet

Wer ab jetzt noch in der flämischen Provinz Limburg mit seinem Mobiltelefon in der Hand am Steuer erwischt wird, dem drohen ein sofortiger Führerscheinentzug von 15 Tagen und eine hohe Geldbuße. Entsprechende Stichprobenkontrollen in Limburg ergaben kürzlich, dass zu viele Autofahrer ihr Handy während der Fahrt am Steuer nutzen. 8 % der tödlichen Verkehrsunfälle in der Provinz sind auf Smartphones am Steuer zurückzuführen. 

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