Immer mehr Landsleute erklären sich offiziell dazu bereit, ihre Organe nach ihrem Ableben zu spenden. Im vergangenen Jahr haben sich laut Bundesgesundheitsministerium 9 % mehr Bürger unseres Landes für die Organspende registrieren lassen. Allerdings gibt es auch zahlreiche Menschen in Belgien, die sich explizit nicht bereit dazu erklären, Organe nach ihrem Tod zu spenden.
Trend in Belgien: Sehr hohe Bereitschaft zur Organspende
2023 haben sich nach Angaben des belgischen Gesundheitsministeriums 480.552 Personen in das Register für Organspender eintragen lassen. Das waren 9 % mehr Registrierungen als noch 2022.
Gleichzeitig haben sich aber auch etwas mehr als 200.000 Bürger unseres Landes explizit und offiziell dahingehend geäußert, dass sie nach ihrem Ableben keine Organe spenden möchten.
Prinzipiell gilt jeder belgische Bürger als Organspender nach seinem Tod, es sei denn, man erklärt behördlich, dass einem keine Organe entnommen werden dürfen. Ist man allerdings offiziell als Organspender registriert, haben Angehörige keine gesetzliche Möglichkeit mehr, die zu verhindern.
Statistisch gesehen, könnte jeder Bürger Belgiens als Organspender nach seinem Tod bis zu 8 Menschenleben retten bzw. die Lebensqualität von 50 Menschen verbessern, so das Gesundheitsministerium.
