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Pyro von Hooligans aus Genk beschädigt das Kunstgras-Spielfeld von STVV Sint-Truiden

Wirklich groß sind die Schäden auf dem Spielfeld des belgischen Erstligisten STVV Sint-Truiden nach den Pyro- und Feuerwerkskörpern, die Hooligans von Racing Genk beim Limburg-Derby auf den Platz waren, nicht. Doch Sint-Truiden sucht jetzt eine (juristische) Möglichkeit, um von Genk einen Schadensersatz einfordern zu können.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der belgische Fußballverband urteilte, dass die Schäden am Kunstgras auf dem Spielfeld von STVV Sint-Truiden nicht so groß sind, dass das Ligaspiel gegen AA Gent am Donnerstag hier nicht angepfiffen werden kann. Die Partie findet demnach statt.

Doch Sint-Truiden will die Sache nicht auf sich sitzen lassen und prüft, ob die Unkosten, die bei der Reparatur des Spielfeldes entstehen, nicht vielleicht beim KRC Genk zu holen sind. Inzwischen sind auch die Sitzschalen auf den Tribünen, die einige Genk-Hooligans zerstörten, wieder ersetzt, doch auch dies soll der Gästeverein nach dem Willen von STVV zahlen.

In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle von Zerstörungen durch sogenannte Fans in den Stadien in Belgien. Inzwischen wird die Forderung laut, nach der bei Risikospielen keine Auswärtsfans mehr zugelassen sein sollen. 

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