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Die Lebensmittelpreise steigen auch in Belgien weiter an
Inland
Wirtschaft

Inflation in Belgien im Januar auf 1,75 % gestiegen – Lebensmittel werden weiter teurer

Die Inflation ist in Belgien im Januar auf 1,75 % angestiegen, wie aus den Zahlen des belgischen Statistikamtes deutlich wird. Während die Energiepreise seit rund einem Jahr nach und nach sinken, sorgen die Lebensmittelpreise dafür, dass die Teuerungsrate in unserem Land weiter nach oben zeigt.  

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Nach 7 Monaten sinken steigt die Inflation in Belgien seit November 2023 wieder. Im zu Ende gehenden Monat Januar stieg die Teuerungsrate in unserm Land auf 1,75 %. Einmal mehr ist dies auf die Preisentwicklung von Lebensmitteln zurückzuführen, die in diesem Monat um 6,58 % höher lagen, als im Januar 2023.

Die Liste der Artikel und Produkte, die jetzt wieder teurer geworden sind, ist lang: Milchprodukte, Brot und andere Körnerprodukte, alkoholische Getränke, Meeresfrüchte und geräucherter Fisch, Olivenöl, alkoholfreies Bier und nicht zuletzt Kartoffeln.

Ein kleiner Lichtpunkt ist hierbei aber, dass die Inflation bei Lebensmitteln seit 10 Monaten nicht mehr so stark steigt. Im Dezember 2023 lag die bei knapp 7 % aber im März 2023 endete sie bei rund 17 %. 

Energie weiter günstiger

Die Preise für Energie (Gas, Strom, Heiz- und Kraftstoffe…) sinken in Belgien seit Februar 2023 und in diesem Monat sind sie weiter um 22,3 % gesunken: Erdgas um 51,9 %, Strom um 31,7 % und Treibstoffe (Benzin, Diesel) um 3,2 % im Jahresvergleich.

Die sogenannte Kerninflation, die mit der Preisentwicklung von Energieprodukten und nicht verarbeiteten Lebensmitteln Rechnung trägt, sinkt weiter. Im Januar schloss sie bei 5,47 % gegenüber 5,95 % im November 2023. 

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