Der 6 Tage dauernde Lokführerstreik in Deutschland der Gewerkschaft GDL wird auch Folgen für den Fernverkehr von und nach Belgien haben. So werden weniger ICE unterwegs sein und die Nightjet-Nachtzüge zwischen Wien und Brüssel bzw. zwischen Berlin und der belgischen Hauptstadt werden aller Voraussicht nach auch nicht alle fahren können.
Lokführerstreik in Deutschland: Einschränkungen im Fernverkehr von und nach Belgien
Der Bahnstreik der GDL beginnt am Mittwoch um 2 Uhr und soll bis zum kommenden Montag um 18 Uhr andauern. Während dieses Streiks werden weniger ICE-Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Belgien und Deutschland verkehren, wie die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB auf ihrer Webseite meldet.
Voraussichtlich wird es pro Tag lediglich drei ICE-Züge von und nach Brüssel Midi/Süd geben und diese werden auch nur von und nach Köln HBF fahren. Ziel- und Abfahrtsort Frankfurt fällt aufgrund des Streiks weg.
Bei Eurostar (Ex-Thalys) wird gemeldet, dass alle Hochgeschwindigkeitszüge von und nach Deutschland wie gewohnt fahren werden. Auch die European Sleeper-Züge zwischen Brüssel und Berlin via Amsterdam sollen ohne Störungen fahren.
Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB), die die Nightjet-Nachtzüge zwischen Brüssel und Wien bzw. Berlin betreibt, geht von Störungen aus, wie auf deren Webseite gemeldet wird. Bei den vorherigen Bahnstreiks in Deutschland fuhren diese Züge zumeist nicht.
Die Nahverkehrsverbindung zwischen Lüttich-Saint Lambert und Aachen HBF bleibt von diesem Streik unberührt, denn hier sitzen belgische Lokführer in den Führerständen.
