Seit letztem Monat muss das Limburg.net, das digitale Netzwerk der Kommunen der Provinz Limburg, mit einem umfassenden Hackerangriff fertig werden. Da sich die Verantwortlichen weigerten, den Hackern 100.000 Dollar für das nicht Freigeben ihrer Datenbanken zu zahlen, landen teilweise sensible Daten von mehr als 383.000 Limburgern über den Kurznachrichtendienst Telegramm an die Öffentlichkeit.
Hacker veröffentlichen die Daten von zahllosen Bürgern aus der flämischen Provinz Limburg
Die Hacker stahlen u.a. Adressen und die Ausweis- bzw. Sozialversicherungsnummern von Limburger Bürgern, aber auch medizinische Akten, Fotos und sogar Informationen über persönliche Schulden. Gestohlen wurden die Daten über den limburgischen Kommunalverband zur Abfallentsorgung.
Hier steht die Frage im Raum, warum gerade diese Behörde all diese Daten führte und warum diese so wenig gesichert waren.
Es wurden quasi Daten von jedem drittel Einwohner der Provinz gestohlen und via Telegramm ins Netz gestellt. Inzwischen stellen sich hunderte Limburger die Frage, was jetzt mit ihren Daten passiert und was man mit diesen Angaben überhaupt anfangen kann.
Von einigen Bürgern wurden sogar sehr sensible Daten gehackt, wie z.B. zu Erbschaften, zur Sozialhilfe und anderen sehr privaten und persönlichen Angelegenheiten.
