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9.000 Demonstranten forderten in Brüssel ein Ende der Gewalt in Gaza

Am Sonntag haben rund 9.000 Demonstranten im Zentrum von Brüssel ein Ende der Gewalt im Gazastreifen gefordert. Sie forderten unter anderem, dass Belgien als derzeit amtierender EU-Ratsvorsitzender Schritte unternimmt, damit es in dem Konfliktgebiet zu einem Waffenstillstand kommen kann.

Andreas Kockartz
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Der Demonstrationszug machte sich am Sonntagnachmittag aus Richtung Brüsseler Nordbahnhof zum Stadtzentrum auf. Dabei wurden sowohl von der belgischen Bundesregierung, als auch von der Europäischen Union gefordert, alles daran zu setzen, dass es im Gazastreifen zu einem Waffenstillstand kommt. Die Demonstranten forderten auch einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in dem Konfliktgebiet.

Bei der Demonstration waren Spruchbänder und Plakate zu erkennen, auf denen „Stopp den Genozid“ oder „Waffenstillstand jetzt“ zu lesen war. Unbestätigten Berichten zufolge sind seit dem Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel und den militärischen Reaktion der israelischen Armee über 25.100 Menschen ums Leben gekommen. Zahllose Einwohner von Gaza leiden zudem unter Hunger und unter schlecht bis gar nicht funktionierender medizinischer Hilfe.

Die Polizei sprach von rund 9.000 Demonstranten. Die Veranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Zu der Demonstration hatte eine ganze Reihe Organisationen aus dem Mittelfeld aufgerufen, wie die Nord-Süd-Vereinigung 11.11.11, Brüderlich teilen, Pax Christi, „Eine andere jüdische Stimme“ und weitere mehr. Seit Oktober 2023 wurden in Brüssel bereits mehrere solche Veranstaltungen organisiert.  

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