Das flämische Nahverkehrsunternehmen De Lijn meldet, dass es aufgrund des Schnees am Mittwoch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Busverkehr kommt. Am stärksten betroffen sind die Regionen Limburg, Flämisch-Brabant und das südliche Ostflandern - das Gebiet, das als Flämische Ardennen bekannt ist. Probleme gibt es vor allem in kleineren Dörfern, an Steigungen, Hügeln und Brücken.
Anhaltender Schneefall sorgt für Probleme im Verkehr, bei der Bahn und den Verkehrsbetrieben
Laut De Lijn verkehren die Busse so lange normal, wie die Situation sicher bleibt. In der Provinz Limburg musste der Busverkehr jedoch wegen des Schnees eingestellt werden.
In Brüssel waren auch die Dienste der Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB betroffen (VIDEO). Laut dem belgischen Wetteramt gilt in der Provinz Luxemburg eine Warnung der Stufe Rot wegen Glätte. In anderen südlichen Provinzen gilt eine gelbe Warnstufe.
Die belgische Eisenbahngesellschaft NMBS warnt vor Störungen aufgrund des heutigen Schnees. Der Süden des Landes wird am stärksten betroffen sein. Einige Pendlerzüge in den Regionen Namur, Charleroi, Jemelle, Mons und Lüttich fallen aus. Die Bahngesellschaft bittet die Reisenden, die neuesten Informationen über die NMBS-App zu überprüfen.
Auf den Straßen kommt es südlich der Strecke Geraardsbergen - Brüssel - Diest und Beringen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nördlich dieser Strecke gibt es weniger Probleme. Schlimmstenfalls müssen die Autofahrer mit Verspätungen von bis zu zwei Stunden rechnen, vor allem im südlichen Ostflandern, in Flämisch-Brabant, Brüssel sowie in Mittel- und Südlimburg. Der Schnee beeinträchtigt den Verkehr auf den Autobahnen, aber auch auf regionalen und kleineren Straßen.
In den kommenden Stunden wird noch mehr Schnee erwartet. Mancherorts können noch ein paar Zentimeter fallen. Erst im zweiten Teil der Nacht wird es allmählich trockener.


