54 Schalter in belgischen Bahnhöfen werden ab dem 1. März nur noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten arbeiten. Das bedeutet, dass sie z.B. nur noch Vormittags oder nur noch in der Woche geöffnet sind. Die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB begründet dies mit der „starken Zunahme bei den digitalen Verkäufen“.
Die belgische Bahn reduziert die Schalter-Öffnungszeiten von über 50 Bahnhöfen ab März
Die NMBS unterstreicht allerdings in diesem Zusammenhang, dass im Zuge dieser Anpassung der Öffnungszeiten der Bahnhofsschalter keine Bahnhöfe vollständig schließe. In 33 belgischen Bahnhöfen werden die Schalter ab März an den Wochenenden geschlossen. In einigen anderen Bahnhöfen werden die Schalter aber lediglich sonntags geschlossen sein. In 25 Stationen der belgischen Bahn werden die Kunden nur noch vormittags an den Schaltern bedient.
Das betrifft in unterschiedlicher Art und Weise z.B. Aalter, Arlon, Braine-L’Alleud, Nivelles, Louvain-la-Neuve, De Panne, Diest, Geel, Genk, Ypern, Libramont, Marloie, Sint-Truiden, Welkenraedt, Lüttich Saint-Lambert, Huy, Waremme, Waregem, Denderleeuw, Halle, Oudenaarde, Tienen, Aalst, Aarschot, Denderleeuw, Dendermonde, Hasselt, Herentals, Lier, Mol, Oudenaarde, Tienen, Turnhout und Zottegem.
Mehr Fahrkarten online verkaufen
Die NMBS teilt dazu mit, dass heute viel mehr Fahrscheine oder Abonnements digital verkauft werden, also an den Fahrkartenautomaten sowie über die Webseite oder die App der Bahn. Nur noch etwa 10 % der Fahrkarten werden heute am Schalter erworben. 2015 waren dies noch rund 50 %. Allerdings gab es damals noch wesentlich mehr Bahnhöfe und entsprechend mehr Schalter.
Die Anpassung der Öffnungszeiten bei der NMBS betrifft nur die Schalter. Die Wartesäle der betroffenen Bahnhöfe bleiben geöffnet und dort, wo Personal in den Stationen Hilfe bietet, wird dies auch so bleiben. Das betrifft auch die Unterstützung für Reisende mit eingeschränkter Mobilität, so die Bahn.
