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Corendon will eigene Züge zwischen Brussels Airport und Schiphol mit möglicher Verlängerung nach Düsseldorf einsetzen

Das niederländische Reisebüro Corendon will mit eigenen Zügen Reisende zwischen dem Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem und dem Amsterdamer Airport Schiphol befördern. Dies sagt der Gründer von Corendon, Atilay Uslu, in einem Gespräch mit der niederländischen Zeitung De Telegraaf. Wenn diese Verbindung erst einmal realisiert ist, will er diese auch mit dem Flughafen von Düsseldorf verlängern. 

Andreas Kockartz
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„Wir wollen aus Belgien Reisende nach Schiphol zu unseren Flügen von Amsterdam nach Curaçao bringen,“ so Atilay Uslu. Der Corendon-Gründer weiß auch schon, wie die Züge aussehen sollen. Sie sollen in den Hausfarben von Corendon erscheinen und einen Waggon mitführen, in dem man Cocktails trinken kann: „Ziel ist, dass de Urlaub schon im Zug beginnt.“

Der Luftfahrtsektor plädierte unlängst erst für mehr internationale Züge auf Kurzstrecken. Diese Forderung wurde von verschiedenen Organisationen, Verbänden, Unternehmen und Universitäten und nicht zuletzt auch von Corendon unterstützt, bemerkt die Brüsseler Nachrichtenplattform BBUZZ dazu.

Corendon-Managerin Gunay Uslu, eine frühere niederländische Kulturstaatssekretärin und die Schwester von Atilay Uslu, richtete sich in dieser Frage auch bereits direkt an die Politik: „Dies ist essentiell für die nachhaltigen Ziele, die sich unser Sektor gesetzt hat.“

Corendon ist nicht der einzige Urlaubs- und Reiseanbieter in den Niederlanden, der mehr auf Bahnverkehr setzen möchte. Bei TUI - auch in Belgien aktiv - werden keine Kurzstreckenflüge mehr nach Paris angeboten. Hier arbeitet TUI mit GreenCityTrip zusammen, ein Unternehmen, dass Nachtzüge anbietet. 

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