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Inland
Justiz

Belgische Polizei stoppt einen Flixbus: Einige Fahrgäste sollen über einen Anschlagsplan gesprochen haben

Die belgische Bundespolizei hat am frühen Morgen einen Flixbus angehalten und kontrolliert. Dabei kam es zu drei vorläufigen Festnahmen. Ein Fahrgast des Busses hatte die Polizei alarmiert, nach dem er ein Gespräch zwischen drei Personen hören konnte, bei dem es um einen Anschlagsplan gegangen sein soll. 

Andreas Kockartz
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Der Reisebus war am frühen Donnerstagmorgen auf dem Weg von Lille in Nordfrankreich nach Brüssel, als die Polizei einen Anruf eines Fahrgastes bekam. Der Passagier meldete ein Gespräch zwischen drei Personen, bei dem es wohl um die Planung eines Anschlags gegangen sein soll.

„Wir haben diese Meldung sehr ernst genommen und den Flixbus in Wetteren (Ostflandern) gestoppt“, so An Berger, die Sprecherin der belgischen Bundespolizei gegenüber VRT NWS.

Die Polizisten haben drei Männer festgenommen, die verhört werden sollen. Details zum Sachverhalt oder zu den Verdächtigen gab die Polizei zunächst nicht. Auch nicht dazu, ob diese Personen polizeilich oder gerichtlich bekannt sind.

Bei der Direktion von Flixbus in Belgien war zu hören, dass der Busfahrer die Identitätskarten aller Reisenden kontrolliert habe. Dabei sei ihm niemand besonderes aufgefallen.

Auch die anderen rund 40 Passagiere des Flixbusses sowie deren Gepäck wurden kontrolliert. Zu den Standardmaßnahmen in solchen Fällen gehört auch, dass der Kampfmittelräumdienst der belgischen Armee (DOVO) an den Tatort kommt. Dieser kontrollierte den Bus von innen und außen nach möglichem Sprengstoff. 

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