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Eingriff in die Natur an der belgischen Küste: Mit Baggern wird exotischer Bewuchs entfernt

In den kommenden Monaten und Jahren werden sich Bilder, wie sie auf diesem kurzen Video aus De Haan zu sehen sind, wohl wiederholen. Am Strand und in den Dünen an der Nordsee graben Bagger teilweise die Vegetation weg. Grund für solche Eingriffe ist die Entfernung von exotischen Pflanzen, die heimischen Bewuchs überwuchern. Das sorgt auch für Probleme bei den Tieren, die dort leben.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

In den kommenden Jahren wollen die flämischen Landesbehörden an der Nordseeküste rund 50 Hektar Gebiet so bearbeiten. Dabei sind die Bagger nicht wirklich gnädig, wenn es z.B. um die Wurzeln und Stöcke von Kartoffelrosen geht. Dies sind Pflanzen, die aus Ostasien stammen und die hier die heimische Vegetation überwuchern.

Während der Sand nach dem Ausbaggern der exotischen Pflanzen wieder zurückgestreut wird, landet die abgebaggerte Vegetation im Kompost. In den nächsten drei Jahren sollen so rund 50 der insgesamt rund 4.000 Hektar Küstenlandschaft so bearbeitet werden. Das Projekt kostet 7 Mio. € wovon 60 % mit Mitteln der Europäischen Union finanziert werden.

Anstelle der wuchernden exotischen Pflanzen wird hier später Helmgras angepflanzt. Das soll dabei helfen, dass sich die einheimischen Pflanzen selbst wieder anpflanzen und dass die einheimische Fauna wieder hierher zurückkehrt. Das Ganze sieht drastisch aus, ist es aber nicht und auf Dauer wird sich zeigen, dass sich dieser Eingriff lohnt, so Naturschützer und die Bürgermeister der Küstengemeinden.   

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