Seit Sonntag sind auch in Belgien frostige Tage angebrochen und in der Nacht zum Montag gingen die Temperaturen überall im Land deutlich herunter, um unter dem Gefrierpunk zu bleiben. Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) warnt vor Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt und von bis zu 5-°C im Osten des Landes. Für die Hochwassergebiete in Flandern bringt der Frost neue Probleme.
Frostige Tage im Anmarsch: Kälteeinbruch sorgt für Probleme in den Überschwemmungsgebieten
In Flandern sind die Straßen und Autobahnen gestreut worden, lässt die Landesagentur für Verkehr und Straßen wissen. Es kann aber vereinzelt zu gefrorenen feuchten Stellen kommen, vor allem in den Hochwassergebieten.
Am Montag bleibt das Wetter in Belgien also frostig bei Nordostwind, der gefühlsmäßig kälter erscheint, als es wirklich ist. Es bleibt bewölkt aber weithin trocken. Allerdings sind vereinzelt lokal Schneeflocken nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen bei einem schneidigen Nordostwind auf -3°C an der Küste und -9°C in Ostbelgien. Am Dienstag und am Mittwoch liegen die Temperaturen im Hohen Venn bei -4 oder -5°C und im Landesinneren rund um den Gefrierpunkt. Nachts sinken die Werte unter -5 bis -6°C.
Am Donnerstag klart das Wetter auf und die Temperaturen steigen am Tage auf 0°C im Landesinnern und auf +4°C an der Küste und in den Ardennen. Am Freitag bleiben die Temperaturen ähnlich, doch es zieht Bewölkung auf. Das Wochenende kündigt sich mit wechselhafter Bewölkung und möglichen Schneeschauern an.
Hochwassergebiete
In den überschwemmten Gebieten in den Provinzen Ost- und Westflandern sowie in Flämisch-Brabant ist das Wasser noch nicht überall vollständig abgezogen. Das bedeutet für die betroffenen Wohngebiete, Häuser und Höfe Probleme. Da diese noch nicht vollständig trocken sind - womöglich steht hier und da noch Wasser in Kellern - könnte der aufziehende Frost Schäden an Wänden und Mauern verursachen und auch an Wasser- und anderen Versorgungsleitungen.
