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Kurse zur staatsbürgerlichen Eingliederung sind für Neuzuwanderer in Flandern obligatorisch

Migranten werden Niederländischkurse vor ihrer Ankunft in Flandern absolvieren können

Flandern wird für zukünftige Neuankömmlinge Sprachkurse und Integrationsprogramme in den Herkunftsländern organisieren. Die flämische Regierung traf diese Entscheidung vor den Weihnachtsferien, berichteten die Zeitungen von DPG Media-Gruppe am Freitag. In diesem konkreten Fall werden die Integrationskurse nicht auf Niederländisch, sondern in der Herkunftssprache der zukünftigen Migranten abgehalten.

Belga
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"Je schneller sie anfangen, Niederländisch zu lernen, desto schneller können die Migranten bei uns Erfolg haben", meint Bildungsminister Ben Weyts. "Die Niederländischkurse werden auch für Menschen aus allen Herkunftsländern zugänglich sein, wir werden niemanden ausschließen."

Die Ausbilder der flämischen Agentur für Integration und staatsbürgerliche Eingliederung (Agentschap Integratie en Inburgering) werden darüber hinaus in der Lage sein, die Kurse zur "sozialen Orientierung", die sich mit dem Leben in Belgien und Flandern befassen, im Fernunterricht zu erteilen. Dieses 60 Unterrichtsstunden umfassende pädagogische Programm wird bereits seit dem Ausbruch der Coronakrise online angeboten.

Die "Integrations"-Kurse werden jedoch in der Herkunftssprache und nicht wie in Flandern auf Niederländisch abgehalten. Daher wird es schwierig sein, sie allen Neuzuwanderern anzubieten. Die Integrationsministerin Gwendolyn Rutten hat ein erstes Pilotprojekt in arabischer Sprache geplant, das sich an nichteuropäische Bürger richtet.

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