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Verbraucherschutz in Belgien: "Ein Einkaufswagen ist innerhalb von 2 Jahren 29 % teurer geworden"

In den vergangenen beiden Jahren ist ein Einkaufswagen in einem Supermarkt oder Warenhaus in Belgien 29 % teurer geworden. Dies stellt die Verbraucherschutz-Organisation Test Aankoop/Test Achats fest, die die Preise von 3.000 Produkten bei den 7 hierzulande aktiven Supermarktketten monitort. Im Dezember lagen die Preise für diese Produkte um 8,1 % höher als im gleichen Montag 2022. 

Andreas Kockartz Belga
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Auffallend ist dabei, dass vor allem Gemüse teurer geworden ist und zwar auf Jahresbasis um rund 20 %. Zwiebeln kosten jetzt 46 % mehr, Möhren 28 %, Blumenkohl 22% und Kartoffeln 21 %. Neben Gemüse steigen laut Test Aankoop auch die Preise für Tierfutter (16 %) und für Tiefkühlprodukte (10 %) stark an.

Die geringsten Preisaufschläge verzeichnen die Verbraucherschützer bei Fleisch (3 %), bei alkoholischen Getränken (4 %) und bei Brot (5 %). Im Dezember 2022 hatte diese „Supermarkt-Inflation“ bereits bei plus 19,7 % gelegen, wie Test Aankoop unterstreicht. Das bedeutet, dass ein durchschnittlicher Einkauf in Belgien heute 29 % teurer ist, als noch vor 2 Jahren.  

Die Verbraucherschützer kritisieren, dass die Verbraucher in Belgien noch immer nicht von den sinkenden Rohstoffpreisen profitieren können. Als Beispiel seien hier pflanzliche Öle genannt. Während die Preise dafür an den internationalen Märkten seit März 2022 um 51 % gesunken sind, steigen die Preise hierzulande, z.B. bei Frittierölen. Diese sind seit März 2022 um 37 % teurer geworden. 

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