Die Offshore-Windparks im belgischen Teil der Nordsee haben 2023 eine Rekordmenge an Elektrizität produzieren können. Konkret wurden hier 8 Terrawatt-Stunden Strom generiert, etwa so viel die der Jahresverbrauch von 2 Millionen Haushalten. Das vergangene Jahr war denn auch ein „gutes Windjahr“. In Flandern nimmt die Produktion von Windenergie weiter zu.
Rekordmenge an Strom durch die belgischen Windkraftanlagen auf See produziert
Die Stromproduktion durch Windkraft lag im Dezember historisch hoch, doch auch im Sommermonat Juli - eigentlich ein windarmer Monat - wurde deutlich mehr Strom erzeugt, als in den Jahren davor. Inzwischen decken die Offshore-Windkraftanlagen in der belgischen Nordsee knapp 10 % des gesamten Stromverbrauchs in Belgien. Damit steht unser Land in dieser Hinsicht auf Rang 3 in Europa hinter Dänemark und Großbritannien.
Im belgischen Bundesland Flandern wurden im vergangenen Jahr auf dem Festland 19 neue Windräder errichtet. Das ist deutlich weniger als 2022, als hier 55 Windräder aufgestellt werden konnten. Die neuen Anlagen sorgen für eine Jahresproduktion von 66 Megawatt. Insgesamt produzieren die 689 Windräder in Flandern 1.809 Megawatt an Elektrizität.
Das in Flandern im vergangenen Jahr weniger Windturbinen errichtet wurden, beweist nach Ansicht des Flämischen Windenergie-Verbandes VWEA, dass die Zahl der neuen Anlagen nicht jährlich in gleichem Maße zunehmen müsse. Trotz drastisch steigender Investitionskosten sieht der Sektor hier noch Wachstums- und Zukunftsmöglichkeiten.
