Auch in Belgien sorgen anhaltender Regen und heftige Sturmböen für Probleme. In Lembeke in Ostflandern kam eine 59 Jahre alte Frau ums Leben, als eine heftige Bö einen Zaun zusammenbrechen ließ. Inzwischen ist in mehreren flämischen Provinzen Katastrophenalarm erlassen worden, weil der anhaltende Regen die Pegel der Flüsse ansteigen lässt. Lokal ist es bereits zu Überschwemmungen gekommen. Hier ist Affligem in Flämisch-Brabant betroffen, wo die Dender einige Ortsteile überschwemmt.
Überschwemmungen und Sturm in Belgien: Ein Todesfall und Katastrophenalarm in flämischen Provinzen
Seit Dienstagabend gilt in den Provinzen Ostflandern und Flämisch-Brabant Katastrophenalarm, denn in mehreren Städten und Gemeinden sorgen die hohen Pegel der Flüsse für Überschwemmungen. Das ist in Ostflandern vor allem der Fall in Ninove und in Geraardsbergen - hier mussten einige Häuser evakuiert werden, wo die Dender über ihr Ufer trat. In Flämisch-Brabant sind vor allem Londerzeel und Ternat betroffen.
Probleme entstehen bzw. werden vor allem entlang der Dender und der Schelde erwartet. Selbst eine Großstadt wie Gent ist betroffen, denn dort führt die Leie gerade viel Wasser. Überall werden Sandsäcke verteilt und Feuerwehr und Zivilschutz sind unterwegs, um den Menschen zu helfen und um Deiche zu sichern.
Auch in der Wallonie sorgen die Wassermassen in Dender und Schelde für Probleme und hier ist in erster Linie die Provinz Hennegau betroffen. Doch auch in den südlichen Provinzen Namür und Luxemburg gilt die Regenwarnstufe Code Gelb bzw. Orange. In der Provinz Luxemburg gilt inzwischen die Alarmphase für Wasserläufe und dort kam es in der Nacht zum Mittwoch zu zahlreichen Überflutungen.
Im benachbarten Pas-de-Calais in Nordfrankreich gilt Code Rot und von dort her strömt auch Wasser durch Flüsse und Kanäle nach Belgien. Unsere Fotos zeigen die Situation in Flandern.
