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Inland
Wirtschaft

"Kauft lokal!" - BelOrta ruft dazu auf, Obst und Gemüse aus Belgien zu kaufen

Der belgische Obst- und Gemüsevertrieb und -versteigerer BelOrta ruft die Verbraucher im eigenen Land dazu auf, mehr hiesige Produkte zu kaufen. Für BelOrta war 2023 ein besonderes Jahr, denn das Unternehmen integrierte den Mitbewerber BFV aus der Provinz Limburg in seine Aktivitäten. Limburg kann man getrost als den „Obstkorb“ von Belgien bezeichnen.

Andreas Kockartz
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In Limburg wurden im vergangenen Jahr 2023 rund 200 Millionen Kilo Birnen, 85 Millionen Kilo Äpfel und 13 Millionen Kilo Erdbeeren geerntet. Seit der Integration der „Belgische Fruitveiling“ (BFV) in Sint-Truiden in die BelOrta-Gruppe Mitte des Jahres werden diese Erzeugnisse am Standort des neuen Mutterkonzerns in Sint-Katelijne-Waver (Foto oben) an den Groß- und Einzelhandel bzw. an Exportfirmen versteigert. Das bisherige BFV-Vertriebszentrum in Sint-Truiden wurde inzwischen geschlossen.

Aber, durch neue gesetzliche Regelungen steigen die Unkosten bei der lokalen, sprich bei der belgischen Ernte und diese Kosten müssen an die Verbraucher weitergegeben werden, so BelOrta-Geschäftsführer Philippe Appeltans gegenüber VRT NWS: „Wir machen uns über diese Überreglementierung und über immer strengere Vorschriften für unsere Produzenten Sorgen, denn das sorgt für mehr Kosten und für weniger Verdienst.“

Dies könne der Markt nicht mehr kompensieren, so Appeltans und darum wird jetzt der Aufruf an die Konsumenten gestartet, trotzdem mehr im eigenen Land geerntetes Obst und Gemüse zu kaufen: „Unsere Züchter setzen sich dafür ein, um uns jeden Tag die leckersten Früchte zu besorgen. Wir hoffen, dass die Kunden dafür weiter einen ehrlichen Preis zahlen wollen und nicht um einige Eurocent weniger auszugeben, auf billigere Importerzeugnisse zurückgreifen, denn damit bringt man unsere Züchter in Schwierigkeiten.“ 

Das BelOrta-Vertriebszentrum in Sint-Katelijne-Waver

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