In der Nacht zum Mittwoch hatten die Feuerwehr und der Zivilschutz auch in der Wallonie alle Hände voll zu tun. Hier waren die Provinzen Luxemburg, Namür und Hennegau betroffen. Vor allem in der südlichen Provinz Luxemburg sorgte viel Regen für hohe Pegelstände und zahllose Einsätze. Ostbelgien kommt dieses Mal wohl mehr oder weniger problemlos weg.
Hier waren vor allem die Städte Neufchâteau, Virton und Arlon betroffen. Lokal fielen hier bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter Fläche. In der Wallonie galt Hochwasseralarm für 17 Flüsse, Bäche und Kanäle und Vorwarnstufe für sogar 21 weitere Wasserläufe.
Am Dienstag traf es Celles im Hennegau und auch die Gegend um Tournai war betroffen. In der Provinz Namür mussten in Couvin zwei Campingplätze geräumt werden und eine Vertriebshalle der belgischen Post in Jemeppe-sur-Sambre lief voll.
Das deutschsprachige Ostbelgien meldet keine besonderen Vorkommnisse. Hier lag der Pegel der Our rund um Weihnachten sehr hoch, doch für Anwohner gab es keine Gefahr, wie die Kollegen des deutschsprachigen Rundfunks BRF melden. Allerdings ist für die Our und die Amel die Hochwasserstufe Code Gelb erlassen worden.

