Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) hat für die kommenden Tage vor anhaltenden Niederschlägen gewarnt und vorsorglich für die südlichen belgischen Provinzen Namür, Lüttich und Luxemburg die Warnstufe Code Gelb erlassen. Doch auch in den Provinzen Westflandern und Limburg wird es stark und viel regnen, so die Wetterdienste. Die Notrufnummer 1722 ist aktiviert worden.
Code Gelb: Belgiens Meteorologen warnen vor anhaltenden Niederschlägen südlich von Sambre und Maas
Zum Jahresanfang ziehen mehrere aktive Regenzonenn auch über unser Land hinweg und davon sind vor allem die wallonischen Provinzen Namür, Lüttich und Luxemburg betroffen. Das KMI geht von Montagabend bis Dienstagabend von Niederschlagsmengen von zwischen 25 und 40 Litern Regen pro Quadratmeter aus und lokal können dies auch mal 50 Liter sein. Danach gehen die Regenmengen zurück, doch es regnet weiter bis etwa Mittwoch mit Niederschlagsmengen von doch noch 15 bis 35 Litern pro Quadratmetern.
Auch in den anderen Provinzen und Regionen in Belgien wird es in den kommenden 3 bis 4 Tagen stark regnen, doch hier wird deutlich weniger Niederschlag erwartet, weshalb auch hier nicht Code Gelb gilt, auch wenn für die Provinzen Westflandern und Limburg. Das KMI lässt jedoch wissen, dass die Warnstufe mitunter auch auf Gelb für weitere Landesteile angehoben wird und dass es im Süden auch zur höheren Stufe Orange kommen kann (z.B. für die Provinz Luxemburg und was bereits für den Pas-de-Calais in Nordfrankreich gilt).
Überall im Land beobachten die Behörden denn auch die Pegelstände der Wasserläufe, Seen und Teiche sowie der Talsperren. In Flandern können vor allem nicht schiffbare Wasserläufe über ihre Ufer treten und Wiesen und Acker könnten überschwemmt werden. „Kritische Überschwemmungen sind nicht ausgeschlossen“, heißt es dazu bei den flämischen Landesbehörden für die Wasserwege.
