Im Hafen von Antwerpen ist ein Bombenalarm eingegangen, nach dem ein Containerfrachter, der am Dienstagabend hier einlaufen soll, ein Auto geladen hat, in dem sich ein Sprengsatz befinden soll. Die belgische Bundespolizei untersuchte den Vorgang, gab aber nach einer Durchsuchung des Schiffs Entwarnung.
Falscher Alarm vor dem Hafen von Antwerpen: Warnung vor einem Frachter mit einer Bombe an Bord
Das Schiff ist die MSC Bhavya V (Video oben), die unter der Fahne Liberias fährt. Laut dem Unbekannten, der die Bombe meldete, sollte sich an Bord des Frachters ein Container befinden, der mit einem Auto beladen sein soll, in dem sich ein Sprengsatz befindet. Dieser sollte beim Einlaufen des Schiffs in den Antwerpener Hafen hochgehen.
Das Schiff ist kommt aus Richtung Hamburg und hat vorher die Häfen von Bremerhaven, Le Havre in Frankreich, Sines in Portugal und Nemrut in der Türkei angelaufen. Die MSC Bahvya V musste vor der Küste der friesischen Insel Vlieland im Norden der Niederlande vor Anker gehen und wurde dort durchsucht.
Doch nach Angaben der Schifffahrtspolizei wurde dabei nichts gefunden und es wurde Entwarnung gegeben. Der Containerfrachter darf also, wie geplant, den Hafen von Antwerpen anlaufen.
Vor rund einem Jahr, also ebenfalls in der Weihnachtszeit, gab es bereits einen ähnlichen Vorfall, als an Bord eines Schiffes aus Richtung Senegal eine Bombe gemeldet wurde. Damals wurde der Kapitän des Schiffes aufgefordert, die Schelde zu verlassen. Bei einer späteren Durchsuchung dieses Schiffes entdeckte die Polizei 2 Tonnen Kokain. Offenbar war der falsche Bombenalarm damals von rivalisierenden Drogenbanden ausgelöst worden.
