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Inland
Justiz

Drogenhandel: Sechs Personen nach sechs Tagen aus Container im Waaslandhafen befreit

Am Sonntagabend hat die Polizei sechs Personen aus einem Container im Waaslandhafen in Antwerpen befreit. Sie saßen offenbar seit fast einer Woche in diesem Container fest. Sie sollen für den Drogentransport durch den Hafen von Antwerpen eingeschleust worden sein.

Martina Luxen Belga
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In der Nacht vom 24. zum 25. Dezember hat die Polizei sechs Personen aus einem Container im Waaslandhafen befreit. Sie saßen Berichten zufolge fast eine Woche lang in dem Container fest, waren jedoch alle noch bei guter Gesundheit.

Was genau die sechs in dem Container gemacht haben, ist noch unklar. Alles deutet jedoch darauf hin, dass sie an einem Drogentransport durch den 120 Quadratkilometer großen und schwer kontrollierbaren Antwerpener Hafen beteiligt waren. Drogenschmuggler lassen sich oft in einem "trojanischen" Container einsperren, um in den Hafen eingeschleust zu werden. Im Juni dieses Jahres wurden auch zwölf niederländische "Auslader" verhaftet.

Trojanischer Container

Es handelt sich um Container, die "leer" in den Hafen kommen und als primitive Hotelzimmer mit Matratze und - manchmal - einer chemischen Toilette dienen. So gelangen Drogendealer unbemerkt in den Hafen. Dort harren sie eine Nacht oder auch zwei, drei Nächte aus, bis ihr Zielcontainer mit Drogen ankommt. Dann erst werden sie aktiv."

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