Die Inflation ist im Dezember auf 1,35 % gestiegen. Das bedeutet, dass sich die Lebenshaltungskosten in Belgien im Laufe eines Jahres um 1,35 % verteuert haben. Damit ist allerdings auch sicher, in wie fern sich daran die Einkommen orientieren. Ab dem 1. Januar 2024 steigen die Gehälter bei rund 1 Million Angestellten.
Belgien: Inflation steigt auf 1,35 % - Rund 1,5 % mehr Einkommen für 1 Million Beschäftigte
Im vergangenen Monat November war die Inflation in Belgien nach Monaten der Rückläufigkeit wieder gestiegen und zwar um 0,76 %. Und im Dezember stieg sie auf 1,35 %. Das bedeutet, dass ein Einkauf, der im Dezember 2022 noch 100 € kostete, heute 101,35 € kostet.
Gestiegen sind im zu Ende gehenden Monat die Preise für Erdgas, Elektrizität, Flugreisen, private Mieten, bestimmte Lebensmittel sowie für Fisch und Meeresfrüchte. Günstiger wurden hingegen Kraftstoffe, Obst, alkoholische Getränke, Fleisch sowie für Brot und Getreide.
Im Allgemeinen sinkt die Inflation für Lebensmittel (inkl. alkoholische Getränke) in Belgien und zwar seit 10 Monaten in Folge. Aber, mit 7,03 % im Vergleich zum November (8,22 %) bleibt sie weiter recht hoch.
Löhne und Gehälter steigen
Da jetzt der Wert der Jahresinflation in unserem Land feststeht, ist auch klar, wie sich dies auf die Löhne und Gehälter verschiedener Sektoren auswirkt. Rund 1 Million Beschäftigte erhalten ab Januar 2024 1,5 % mehr Einkommen.
Etwa eine halbe Million Arbeitnehmer im Angestelltenbereich werden nach dem Jahreswechsel anderthalb Prozent mehr Gehalt beziehen. In einigen bestimmten Sektoren allerdings steigen die Einkommen um 1,8 %, denn dort liegt die Indexierung etwas höher. Das betrifft z.B. die Beschäftigten in der Gastronomie, in der Lebensmittelindustrie und um Bereich Straßentransport.
Im vergangenen Jahr hatte diese Inflationsanpassung noch für knapp 11 % mehr Lohn oder Gehalt gesorgt. Dies war seinerzeit auch eine Folge der Energiekrise.
