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Verkehr: 2023 geht in Belgien als das stauträchtigste Jahr in die Geschichte ein

2023 wird das Jahr mit den meisten und längsten Staus in der Verkehrsgeschichte in Belgien. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnung von Verkehrsdaten in unserem Land im Jahr 2011 gab es so viele und lange Staus, wie dieses Jahr. Und der Monat November war der schlimmste Monat des Jahres.

Andreas Kockartz
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Hajo Beeckman, der Verkehrsredakteur von VRT NWS, sagte, dass der November in diesem Jahr in der Tat der schwerste Staumonat seit der Aufzeichnung der Verkehrsdaten in Belgien war: „Ja, der vergangene November war der schwerste November auf den belgischen Straßen seit Beginn der Messungen. Aber das war auch schon der Fall im März, im April, in Mai und Juni und auch im Juli dieses Jahres. Damit überholt 2023 die Spitzenjahre vor Corona, 2018 und 2019.“

Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Hajo Beeckman hat dafür eine logische Erklärung: „Die Kapazität des Straßennetz bleibt die gleiche, doch die demografische Entwicklung und das wirtschaftliche Wachstum sowie vor allem der Freizeit- und der Güterverkehr lassen die Straßen und Autobahnen jedes Jahr etwas voller werden.“

Im November 2023 betrug die Staudauer an einem durchschnittlichen Wochentag 1.035 Stundenkilometer (nein, nicht km/h…). Um dies zu messen, werden die Dauer und die Länge von Staus in Belgien miteinander multipliziert. Damit „überholt“ dieses Jahr den bisherigen Spitzendurchschnitt aus dem Jahr 2019, also das Jahr vor Corona, als „nur“ 938 Stundenkilometer Stau registriert wurden. 

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