Anfang 2021 bezogen 1,89 Millionen Einwohner des belgischen Bundeslandes Flandern ein Ersatzeinkommen. 2022 ging diese Zahl auf 1,86 Millionen Personen zurück. Das bedeutet noch immer, dass etwa jeder dritte Flame oder in Flandern lebende Bürger eine Pension, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Krankengeld bekommt. Die größte Gruppe sind hier die Rentner, wie aus den aktuellen Zahlen des flämischen Statistikamtes ersichtlich ist.
Fast jeder dritte Flame ist auf ein Ersatzeinkommen angewiesen
Anfang 2021 erhielten 1,43 Millionen Bürger in Flandern eine Rente und diese Zahl nimmt Jahr für Jahr zu. Auf Rang 2 folgen die Personen, die Krankengeld empfangen, bzw. die arbeitsunfähig sind und das betraf 358.932 Personen. Arbeitslosengeld wurde 2021 104.946 Berechtigten überwiesen.
Im Verhältnis beziehen im belgischen Bundesland Flandern mehr Frauen als Männer eine Rente oder Krankengeld, während bei den Arbeitslosen bzw. Arbeitsuchenden mehr Männer ein Ersatzeinkommen erhalten.
Viele Empfänger unter 65 Jahren
Mehr als jeder zehnte Empfänger einer Rente in Flandern ist jünger als 65 Jahre und bei den entschädigten Arbeitsuchenden sind 40 % der Empfänger zwischen 50 und 64 Jahren alt. Die Mehrheit derer, die ein Krankengeld erhalten (53 %) sind ebenfalls zwischen 40 und 65 Jahre alt. Der Anteil derer, die in Flandern ein Ersatzeinkommen erhalten, ist in den Gemeinden an der Nordseeküste am höchsten.
So leben in Koksijde 49 % der Einwohner von einem Ersatzeinkommen. In Nieuwpoort, Blankenberge, Middelkerke, De Haan, De Panne und in Knokke-Heist sind davon ebenfalls jeweils mehr als 40 % der Einwohner betroffen. In Flandern (28 %) und in der Wallonie (30 %) sind etwa gleich viele Menschen davon betroffen. In der Region Brüssel-Hauptstadt ist die Quote mit 22 % allerdings deutlich niedriger.
