Immer wieder entdecken die Zollbeamten an den belgischen Flughäfen Drogen in Postpaketen und anderen Sendungen. Im zu Ende gehenden Jahr wurden zwar weniger Drogen entdeckt und weniger Fluggäste erwischt, die Drogen schmuggeln wollten oder bei sich führten, doch den Zöllnern fällt auf, dass die Kriminellen einfallsreicher werden (siehe Video oben - in niederländischer Sprache).
Der Zoll findet an den belgischen Flughäfen immer mehr Drogen in Postpaketen und anderen Sendungen
„Wir finden als Zoll immer häufiger Drogen, die in Kinderspielzeug versteckt wurden. In diesem Fall ist das Ketamin, dass in einer Sendung von Brüssel nach Neuseeland versteckt war. Die Kriminellen kennen bei ihrer Erfindungskunst keine Grenzen. In einem weiteren Fall haben wir ein Waschbecken entdeckt, dass aus MDMA hergestellt wurde und für das Vereinigte Königreich bestimmt war,“ so ein Beamter des Zolls am Brussels Airport in Zaventem gegenüber VRT NWS.
Im Laufe des Jahres wurde z.B. Drogen in Kerzen geschmuggelt, in Spielsachen und auch im Batteriekasten eines Behindertenscooters.
Neben dem aktuellen Erfindungsreichtum der Drogenkriminellen fällt aber auch auf, dass immer weniger Kokain per Flugzeug geschmuggelt wird. Dafür entdecken die Zollbeamten immer mehr synthetische Drogen, die in Belgien hergestellt werden, um im Ausland gedealt zu werden.
Der belgische Zoll versucht aber, hier am Ball zu bleiben und rüstet ebenfalls technisch auf. Ab 2024 kommen am Brüsseler Nationalflughafen z.B. Bodyscanner zum Einsatz.
